Nun bin ich ein paar Tage in Pytagorio, es gibt ja Arbeiten, die unterwegs nicht gemacht werden können, oder Mann keine Lust dazu hat.
In der Stadt gibts einen keinen, aber gut ausgerüsteten Segelshop, Nektarius ist sehr kompetent und hilfsbereit.
Dort kaufe ich neue Fender und Fenderüberzüge und eine Dirk, die alte sieht schrecklich aus, ganz ausgefranst.
An einem Tag fahre ich mit dem Bus nach Samos Town. Ich nehme das Klapprad mit, den Rückweg möchte ich mit dem Velo machen. In der Stadt an der riesigen Bucht, gibts eine Werft und Liegeplätze zum Überwintern, das möchte ich mir anschauen.
Der Bus hält mitten in der Stadt, diese hat Grosstadt Charakter, viele herrschaftliche Häuser säumen den Hafen und den Dorfplatz. Sieht nach Wohlstand aus, doch die kulturelle und wirtschaftliche Blüte hatte Samos
in den Jahren 500 vor Christus!
Mit dem Velo fahre ich zur Werft, schaue mich um und erfahre, dass es für die Sommermonate einen Spezialpreis fürs Aus- und Einwassern und Standplatz gibt. Das ist für mich eine sehr gute Option für das Jahr 2025. Gut gelaunt nehme ich die Rückfahrt in Angriff. Es geht steil den Berg rauf, immer höher, immer steiler, dann ists geschafft, bin auf der Bergkuppe und nun sause ich runter Richtung Pytagorio. Oberhalb der Hafenstadt wird der Blick frei über die Meerenge rüber zur Türkei, aber auch in den runden Hafen von Pytagorio.
Am Donnerstag kommen Jürg und Dominique, immer am Donnerstag kommt die Swiss mit einem Direktflug nach Samos. Nun startet unser dritter gemeinsamer Segeltörn, unsere zweite Ägäisquer.
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